Wetterstation Zenting-Daxstein

Das Wetter von vor 200 Jahren
- MÄRZ 1803 -

Der erste Frühlingsmonat vor 200 Jahren zerfiel witterungsmäßig in zwei Teile, die am Ende fast einen ganz normalen März hervorriefen:

Nach einem feuchtmilden Beginn, kam es am 4. März zu einem Wintereinbruch, der in den Niederungen Süddeutschlands zum Teil auch Regen brachte (vor allem am 7. und 8.), auf dem Hohenpeißenberg aber fast dauernd Schnee (zuletzt am 13.). Die vorherrschende Windrichtung dieses Zeitraums war Ost/Nordost.

Am 15. drehte die Strömung nachhaltig auf Südwest und führte zu schönem trockenen, aber nicht allzu warmen Vorfrühlingswetter; vom 14. bis zum 27.3. gab es keinerlei Niederschlag, dafür viel Sonnenschein und höchstens Frühnebelfelder.

Der 28. war zunächst auch heiter, aber am Abend kam es sowohl auf dem Hohenpeißenberg wie auch in Linz und Regensburg zu einem kräftigen Gewitterregen. Tags darauf schien noch einmal die Sonne und die letzten beiden Monatstage waren bewölkt mit Regenschauern.

Durch die gegensätzlichen Monatshälften ergab sich eine normale Märzmitteltemperatur:



Hohenpeißenberg  1,1°C
München   2,1
Berlin    2,6
Basel    3,2
Kremsmünster  3,2
Wien    4,0
Bremen   4,1
Innsbruck   4,3



Am 14.3. fiel die Temperatur in Regensburg auf – 11, in München auf  - 12°C, am wärmsten war der 29. mit 16 bis 17 Grad. In München zählte man 19 Frost- und 2 Eistage.

An 13 bis 15 Tagen fiel Niederschlag, wobei die Mengen durchschnittlich waren:



Paris    23,8 mm
Karlsruhe   41
Regensburg   40,6

Letzte Aktualisierung 21.04.2003
Durch Wolfgang Webersinke

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