Wetterstation Zenting-Daxstein

Witterung an den VdA-Stationen im März 2017

 

Der März 2017 war im Mittel der Stationen mit 2,5 bis 4,5 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 57 bis 167 Prozent niederschlagsnormal und mit 76 bis 143 Prozent sonnenscheinreich.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen F-Bornheim (10,7), Köln-Weiß (10,0), Offenbach-Bürgel (10,0) und Kleve (9,5) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Bitz-Degerfeld (4,4), Olbernhau (5,4), Bitz (5,8) und Schobüll (6,0) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten F-Bornheim (4,5), Frabertsham (4,3), Erlensee (4,2) und Mitterdarching (4,2) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 31. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (25,5), Erlensee (25,1), Pretsch (25,0) und Salzwedel (24,7). Es traten vereinzelt Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 1 in Jessen und 0 in Schobüll. Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 23 in Bitz-Degerfeld und 0 in Kleve. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (-9,2), Mitterdarching (-5,3), Pretsch (-5,0) und Pegnitz (-4,9). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 13. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 24 in Bitz-Degerfeld und 0 in Köln-Weiß. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld -10,6 Grad Celsius am 13.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 76 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Zenting-Daxstein (133,7), Horneburg (99,5), Mitterdarching (84,7) und Pegnitz (78,3) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen GG-Dornheim (27,9), Eisleben (30,9), Gernsheim (32,4) und Salzwedel (33,6) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Alzenau (167), Berlin-Rahnsdorf (140), F-Bornheim(140) und Mühlanger (139) die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 57 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 17 in Jessen und 9 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Zenting-Daxstein mit 46,5 am 18. messen.

 

An einer Station lag an mindestens an einem Tag des Monats März eine Schneedecke von größer gleich 1 cm. Die höchste Schneedecke registrierte die Station Zenting-Daxstein mit 12cm. Der Höchstwert trat am 01. des Monats auf. Die Neuschneesummen belief sich dabei auf 15 cm).

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Bitz (200), F-Sachsenhausen (169), Gernsheim (164) und Mühlanger (161). Am wenigsten schien die Sonne in Jessen (91), Neuenhagen (113), Michelstadt (120) und Olbernhau (123). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neumünster (143) bis Jessen (76), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 5, trübe Tage dagegen 11.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Großen Buseck mit 24,4 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 7, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Bitz mit 17, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Bitz mit 6. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1016 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Frabertsham, wo es an 2 Tagen blitzte und donnerte.

 

©Marco Ringel, Frank Beranek

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