Wetterstation Zenting-Daxstein

Witterung an den VdA-Stationen im Dezember 2017


Der Dezember 2017 war im Mittel der Stationen mit -0,8 bis 3,1 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 35 bis 191 Prozent zu nass und mit 20 bis 139 Prozent sehr sonnenscheinarm.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Kleve (5,0), Köln-Weiß (5,0), Horneburg (4,8) und Gernsheim (4,5) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Bitz-Degerfeld (-1,3), Bitz (-0,8), Zenting-Daxstein (-0,5) und Mitterdarching (-0,3) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Bismark (3,1), Berlin-Rahnsdorf (3,1), Mühlanger (3,1) und Großen Buseck (3,1) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am Silvestertag auf, was vielerorts auch ein neuer Tagesrekord war. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Kleve (14,4), Gernsheim (14,4), GG-Dornheim (14,2) und Köln-Weiß (14,0). Es traten viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 29 in Mitterdarching und 3 in Horneburg. Es traten nur sehr wenige Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 15 in Zenting-Daxstein und 0 in Schobüll. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (-18,1), Mitterdarching (-10,7), Frabertsham (-8,4) und Bitz (-7,8). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 2. registriert. Es traten recht viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 30 in Mitterdarching und 4 in Salzwedel. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld -19,4 Grad Celsius am 2.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 91 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland von Süd nach Nordost stark abnehmend. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Oelde-Sünninghausen (196,4), Zenting-Daxstein (176,3), Kleve (135,5) und Wolfach (131,7) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Salzwedel (24,3), Köthen (24,5), Jänickendorf (37,7) und Bismark (39,1) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten GG-Dornheim (191), Alzenau (182), Erlensee (179) und F-Bornheim (177) die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 35 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 27 in Ahlen/Westfalen und 15 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Zenting-Daxstein mit 26,6 am 13. messen.

 

An bis zu 31 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Zenting-Daxstein (57), Mitterdarching (17), Kleve (16) und Westheim (16). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 4. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Zenting-Daxstein (116 cm), Mitterdarching (48 cm), Frabertsham (34 cm) und Westheim (33 cm) gemessen werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Bitz (54), Jänickendorf (40), Neumünster (33) und Neumünster (33). Am wenigsten schien die Sonne in Köln-Weiß (9), Michelstadt (9), Neuenhagen (13) und GG-Dornheim (19). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neumünster (139) bis Köln-Weiß (20), wobei die Stationen mit einer Untererfüllung klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 1, trübe Tage dagegen 23.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Bitz mit 33 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 7, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Bitz mit 19, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Bitz mit 7. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1012,5 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Westheim, wo es an 2 Tagen blitzte und donnerte.

©Marco Ringel, Frank Beranek

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