Wetterstation Zenting-Daxstein

Witterung an den VdA-Stationen im Juli 2017


Der Juli 2017 war im Mittel der Stationen mit -0,7 bis 2,4 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 89 bis 291 Prozent zu nass und mit 60 bis 143 Prozent sonnenscheinnormal.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen F-Bornheim (22,0), Offenbach-Bürgel (20,9), Gernsheim (20,8) und Erlensee (20,4) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Bitz-Degerfeld (15,4), Bitz (16,3), Schobüll (16,4) und Neumünster (16,7) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten F-Bornheim (2,4), Mitterdarching (2,2), Frabertsham (2,2) und Neuenhagen (2,1) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 19. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Gernsheim (35,8), F-Bornheim (35,5), GG-Dornheim (35,0) und Jessen (34,9). Es traten viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 10, die wenigsten die Station Schobüll mit 0. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 23 in Jessen und 0 in Schobüll. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (2,3), Großen Buseck (5,7), Schobüll (5,9) und Olbernhau (6,3). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 13. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld 1,3 Grad Celsius am 3.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 77 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Wolfach (219,3), Mitterdarching (205,8), Alzenau (204,5) und Frabertsham (200,3) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Eisleben (69,2), Köthen (79,1), Pretsch (79,8) und Neuenhagen (80,3) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Großen Buseck (291), Alzenau (273), Neu-Isenburg (272) und F-Sachsenhausen (230) die Rangliste an. In München-Harthof fielen hingegen nur 89 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 23 in Berlin-Rahnsdorf und 9 in Annaburg. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Köln-Weiß mit 63,4 am 19. messen.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Neuenhagen (290), Jänickendorf (233), Bitz (227) und F-Sachsenhausen (209). Am wenigsten schien die Sonne in Jessen (138), Neumünster (162), Michelstadt (166) und GG-Dornheim (173). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (143) bis Jessen (60), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 2, trübe Tage dagegen 9.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Großen Buseck mit 22,7 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 5, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Bitz mit 17, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Bitz mit 6. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1013,8 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Elz, wo es an 11 Tagen blitzte und donnerte.

©Marco Ringel, Frank Beranek

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