Daxstein-Wetter

Witterung an den VdA-Stationen im Juni 2017


Der Juni 2017 war im Mittel der Stationen mit 0,8 bis 4,6 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 40 bis 312 Prozent weitestgehend zu trocken und im Berliner Raum extrem übernormal nass und mit 88 bis 155 Prozent sonnenscheinreich.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen F-Bornheim (22,0), Köln-Weiß (20,7), Gernsheim (20,4) und Erlensee (20,3) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Bitz-Degerfeld (15,5), Schobüll (16,0), Neumünster (16,5) und Bitz (16,8) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Mitterdarching (4,6), F-Bornheim (4,0), Frabertsham (3,9) und Darmstadt (3,6) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 22. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (36,6), Köln-Weiß (35,8), F-Bornheim (35,8) und Elz (35,5). Es traten einige heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station F-Bornheim mit 9, die wenigsten die Station Schobüll mit 0. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 21 in F-Bornheim und 2 in Schobüll. Es traten vereinzelt Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 2 in Bitz-Degerfeld und 0 in Schobüll. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (-2,1), Berlin-Friedrichshagen (0,0), Mitterdarching (3,3) und Schobüll (3,6). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 2. registriert. Es traten nur wenige Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 4 in Bitz-Degerfeld und 0 in Neumünster. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld -1,6 Grad Celsius am 2.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 71 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland extrem unterschiedlich. Eine Va-Lage brachte dem Berliner Raum Ende des Monats bis zu 200 Liter als Tagessumme, wohingegen der Rest des Landes meist zu trocken ausging. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Bismark (173,5), Neuenhagen (162,2), Berlin-Rahnsdorf (159,1) und Neumünster (153,6) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen GG-Dornheim (24,5), Ahlen/Westfalen (30,6), Alzenau (36,0) und Jessen (37,4) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Bismark (312), Berlin-Rahnsdorf (306), Berlin-Friedrichshagen (299) und Neuenhagen (291) die Rangliste an. In GG-Dornheim fielen hingegen nur 40 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 19 in Salzwedel und 4 in Michelstadt. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neuenhagen mit 82,2 am 29. messen. Hier hatte Berlin-Tegel 199,5 mm zu bieten.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Bitz (293), Mühlanger (290), F-Sachsenhausen (271) und Pegnitz (270). Am wenigsten schien die Sonne in Neuenhagen (186), Michelstadt (205), Neumünster (206) und Köln-Weiß (208). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Olbernhau (155) bis Neuenhagen (88), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 5, trübe Tage dagegen 6.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Bitz mit 20 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 5, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Bitz mit 16, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Bitz mit 4. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1013,6 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Frabertsham, wo es an 9 Tagen blitzte und donnerte.

©Marco Ringel, Frank Beranek

Wolfgang Webersinke 2000-2017 | webmaster@daxstein-wetter.de