Wetterstation Zenting-Daxstein

Witterung an den VdA-Stationen im September 2017


Der September 2017 war im Mittel der Stationen mit -2,3 bis 1,6 Kelvin Abweichung temperaturnormal, mit 34 bis 190 Prozent niederschlagsnormal und mit 63 bis 110 Prozent sonnenscheinarm.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen F-Bornheim (16,2), Salzwedel (15,4), Kleve (15,4) und Bismark (15,3) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Bitz-Degerfeld (9,0), Bitz (10,4), Olbernhau (11,1) und Mitterdarching (11,2) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend negative Abweichungen. So hatten Bitz (-2,3), Großerkmannsdorf (-1,4), Olbernhau (-1,2) und GG-Dornheim (-1,2) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 5. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Salzwedel (31,1), Jessen (28,0), F-Bornheim (26,5) und Darmstadt (26,3). Es traten nur ein einziger heißer Tag auf. Es traten nur noch wenige Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 7 in Salzwedel und 0 in Schobüll. Es traten vereinzelt Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 7 in Bitz-Degerfeld und 0 in Schobüll. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (-2,9), Olbernhau (0,6), Pretsch (2,0) und Mitterdarching (2,3). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 16. registriert. Es traten nur wenige Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 8 in Bitz-Degerfeld und 0 in Neumünster. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld -3 Grad Celsius am 19.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 84 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland VON Nord nach Südost stark abnehmend. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Schobüll (161,8), Mitterdarching (141,6), Kleve (117,2) und Frabertsham (114,2) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Mühlanger (15,3), Annaburg (24,1), Hohenwulsch (27,6) und Jänickendorf (28,1) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Schobüll (190), Kleve (161), Neu-Isenburg (158) und F-Bornheim (156) die Rangliste an. In Mühlanger fielen hingegen nur 34 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 21 in Neumünster und 9 in Pretsch. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Schobüll mit 44,6 am 14. messen.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Mühlanger (164), Bitz (149), Jänickendorf (148) und Gernsheim (142). Am wenigsten schien die Sonne in Jessen (94), Pegnitz (101), Olbernhau (106) und Michelstadt (106). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Mühlanger (110) bis Jessen (63), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 2, trübe Tage dagegen 11.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Schobüll mit 24,6 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Köln-Weiß mit 10, bei den stürmischen Tagen war es die Station Jänickendorf mit 2. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1014,3 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Alzenau, wo es an 5 Tagen blitzte und donnerte.

 

©Marco Ringel, Frank Beranek

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