Wetterstation Zenting-Daxstein

Verband deutschsprachiger Amateurmeteorologen (VdA)

S a t z u n g

 

§ 1 -  Name, Sitz, Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen “Verband deutschsprachiger Amateurmeteorologen (VdA)”.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Mühlheim am Main

(3) Das Geschäftsjahr beginnt am 10.02. und endet am 09.02. des Folgejahres.
       
     

§ 2 - Zweck des Vereins

(1) Der Verband deutschsprachiger Amateurmeteorologen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung.

(3) Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch:

    a) Austausch von meteorologischen Beobachtungen und Ausarbeitungen,

    b) Förderung des Klimaschutzgedankens,

    c) Herausgabe einer Fachzeitschrift (als „Monatlicher Witterungsbericht“),

    d) Darstellung der Vereinsarbeit in der Öffentlichkeit,

    e) Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(6) Politisch und konfessionell ist der Verein neutral. 
        
§ 3 - Erwerb der Mitgliedschaft

Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstands aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages. Die Mitgliedschaft beginnt mit diesem Beschluss und Eingang des Mitgliedsbeitrages. 
        
§4 - Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch

    a) die schriftliche Austrittserklärung beim Vorstand zum Geschäftsjahresende.

    b) Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages.

    c) den Tod.

    d) den Ausschluss aus dem Verein.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden bei vereinsschädigendem Verhalten oder Zuwiderhandlungen gegen die Interessen oder satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Dem betroffenen Mitglied muss vor dem Ausschluss Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. 
        
      
      
§ 5 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied nach § 3 ist in der Mitgliederversammlung mit 1 Stimme stimmberechtigt. Es kann in Organe des Vereins und in jedes Ehrenamt gewählt werden. Für die Mitglieder sind diese Satzung und Ordnungen in Form des Stations- und Erläuterungsheftes des Vereins sowie Anordnungen und Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht. 
        
 

§ 6 - Beiträge von Mitgliedern

Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe durch den Vorstand festgelegt wird. Der Beitrag wird jährlich dem erforderlichen Aufwand angepasst. Näheres regelt das Stations- und Erläuterungsheft.
       
     

§7 - Organe

Die Organe des Vereins sind

    a) die Mitgliederversammlung und

    b) der Vorstand.
       
     

§8 - Beschlussfassung durch die Mitglieder

(1) Mindestens alle drei Jahre findet eine Mitgliederversammlung statt. Es muss durchgeführt werden:

    a) eine Erstattung des Geschäfts- und Kassenberichts über die abgelaufenen Geschäftsjahre durch den
      Vorstandssprecher oder den Kassenverwalter

    b) Bericht des Kassenprüfers

    c) die Entlastung des Gesamtvorstandes,

    d) Beschlussfassung über Anträge.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beim Vorstand verlangt wird. In diesem Fall muss die Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Einberufungsfrist von mindestens 3 Monaten ab Antragstellung stattfinden.

(3) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Enthaltungen werden nicht gezählt. Die Abstimmung erfolgt in der Regel durch Handzeichen. Auf Antrag eines Mitgliedes muss geheime Abstimmung erfolgen.

(4) Beschlüsse der Mitgliederversammlung müssen in einem Protokoll festgehalten werden, das vom Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Außerdem müssen Beschlüsse im “Monatlichen Witterungsbericht” mitgeteilt werden.

(5) Satzungsänderungen können nur in einer schriftlichen Abstimmung mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen durchgeführt werden.

(6) Stimmberechtigt sind Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.
       
     

§9 - Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Sprecher des Vorstandes, einem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenverwalter. 

(2) Der Verein wird durch jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

(3) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

    a) Vorbereitung und Durchführung der Beschlussfassungen,

    b) Umsetzung von Mitgliederbeschlüssen,

    c) Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.
       
     

§ 10 - Wahl und Amtsdauer des Vorstands

(1) Der Vorstand wird von den Mitgliedern für die Dauer von vier Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Die Wahlen und Beschlussfassungen werden schriftlich mit einfacher Mehrheit durchgeführt. Der bisherige Vorstand bleibt jedoch bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.

(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit des
      Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
       
     

§ 11 - Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden - oder bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden - einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. 

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder an der Sitzung teilnehmen.

(3) Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

(4) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.
       
     

§ 12 - Kassenprüfer

Die Mitglieder wählen aus ihren Reihen einen  Kassenprüfer. Er darf nicht gleichzeitig Mitglied des Vorstandes sein. Der Kassenprüfer hat jeweils vor dem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und über das Ergebnis in der Mitgliederversammlung und im Mitteilungsorgan, dem “Monatlichen Witterungsbericht” zu berichten.
       
     

§ 13 - Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
       
     

§14 - Schlussbestimmungen

Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die Mitglieder in Kraft

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