Daxstein-Wetter

VdA-Vereinstreffen

 

 

1. VdA-Treffen 1985
in Onstmettingen
2. VdA-Treffen 1987
in Schaffhausen

3. VdA-Treffen 1989

in Neu-Isenburg/Geisenheim

4. VdA-Treffen 1991
in Markt Schwaben
5. VdA-Treffen 1993
in Münster
6. VdA-Treffen 1995
in Kall/Eifel

7. VdA-Treffen 1997

8. VdA-Treffen 1999 
in Heuchelheim
9. VdA-Treffen 2000
im Harz und Brocken
10. VdA-Treffen 2003 
in Benediktbeuern
11. VdA-Treffen 2005 
in Neuenhagen

12. VdA-Treffen 2008

in Frankfurt

 

12. VdA-Treffen vom 01.-04. Mai 2008 in Frankfurt

 

Bericht über das Treffen des VdA in Südhessen

Ein Jahr später als ursprünglich geplant traf sich der VdA in Südhessen. Ursprünglich hatte Ingo Beele das Treffen im Jahr 2007 ausrichten wollen, doch schied dieser für uns alle völlig überraschend am 31. Januar des letzten Jahres von uns. Die Organisation des Treffens übernahmen Florian Fleißner, Florian Besinger und Rolf Riegel.
Zum Auftakt des Treffens kehrten am 1. Mai 10 VdA-Mitglieder in der Dornheimer Riedhalle ein. Da dort donnerstags „Schnitzeltag“ ist, fiel die Stärkung besonders groß aus, denn die dargereichten Schnitzel hatten ungefähr die 3-fache Größe eines sonst üblichen Schnitzels. Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern des Treffens, die Sonne zeigte sich, nachdem es noch über Mittag einige Schauer in der Region gegeben hatte. Bedauert wurde, dass nicht mehr Mitglieder an dem Treffen teilnahmen, insbesondere die Mitglieder aus dem Osten fehlten.
Den Freitag verbrachte man im Rheingau, siehe dazu den Bericht von Rolf Riegel „Der Reisebericht über unseren Ausflug in den Rheingau“.
Am Samstag trafen sich die Teilnehmer des Treffens gegen 11 Uhr an der Wetterwarte Michelstadt Vielbrunn. Von dieser Wetterstation aus hat man einen hervorragenden Blick in die Umgebung, bis hin zum Spessart. Was erst einmal vermisst wurde, war die klassische „Englische Hütte“, diese war laut Beobachter Kühnl in Reparatur, da sie dem Orkan Emma zum Opfer gefallen war. Die eigentlichen Messwerte werden auch hier wie seit 2006 im gesamten Bereich des DWD üblich elektronisch gewonnen. Die Hütte dient nur noch Vorführzwecken, um Schulklassen, … etwas zeigen zu können.
Das nächste Ziel war die Winzergenossenschaft Bergstraße in Heppenheim mit der sehr interessanten Führung über den Erlebnispfad „Wein und Stein“. Zum Auftakt reichte uns Reinhard Anthes einen Primasecco und erzählte etwas über die verschiedenen Böden, die es im Weinbaugebiet Bergstraße gibt – und inwieweit das Klima und dessen Änderungen in der Vorzeit an der Entstehung derselben beteiligt waren. Auch unterwegs kam immer wieder der Aspekt Klima zur Sprache, schließlich stand das Treffen ja unter dem Aspekt „Klima und Weinbau“. Unterwegs war auch eine aus den verschiedenen Gesteinsarten der Bergstraße gebaute „Flasche“ zu besichtigen, außerdem verewigten sich die Teilnehmer der Wanderung mit der Steinkopfcam im Internet. Weinbaumäßig sind Reben zu sehen, die man in frühren Jahrhunderten – zu Zeiten des Klimaoptimums im Mittelalter – angebaut hat, und Reben die als Unterlage gepflanzt werden. Diese „Unterlagen“ sind allesamt Reben aus Amerika, die gegen die Reblaus resistent sind. Ohne diese wäre seit dem 19.Jahrhundert in Europa aufgrund der Verbreitung der Reblaus kein Wienbau mehr möglich.
Nach der Führung folgte die Weinprobe – 5 Weißwein- und 3 Rotweinsorten wurden zum kosten dargereicht, mit dem Sauvignon Blanc und dem Cuvée Starkenburg (Rotwein Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Mitos) durften die Teilnehmer eine première genießen – der Wein sollte erst am 13. Mai auf den Markt kommen.
Von der Weinprobe beschwingt kehrte man danach im Winzerkeller ein, um dort nach der Mahlzeit die Mitgliederversammlung abzuhalten, in welcher unter anderem dem Vorstand Entlastung erteilt wurde.
Und so ging das Treffen dann wieder viel zu schnell zu Ende. Es galt am Sonntag dann noch einmal ganz besonders desjenigen zu gedenken, der eigentlich das Treffen organisieren wollte: Ingo Beele. Mit einem Besuch an seinem Grab in Neu-Isenburg endete das Treffen. Ingo war irgendwie wohl bei dem Treffen dabei, denn immer mal wieder kam die Rede auf ihn, sei es, dass einem sein Kalauer fehlte, oder eben sein unerschöpfliches Wissen über das Wetter fast jedes beliebiges Tages der letzten mindestens 40 Jahre.
Hermann Melder 
 

Protokoll des 12. VdA-Treffens in Frankfurt

Der Reisebericht über unseren Ausflug in den Rheingau

Persönliche Anmerkungen zum VdA-Treffen

Weiter
Wolfgang Webersinke 2000-2017 | webmaster@daxstein-wetter.de